Monastir

Donnerstag, der 11.03.2010

Monastir

Für viele Touristen ist Monastur, wegen seines Flughafens, das Tor zu ihrem Urlaub in Tunesien. Außer des Flughafens hat Monastir, aufgrund zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen noch viele weitere touristische Vorzüge.

Die Stadt, deren Vergangenheit bis in punische Zeit zurück reicht, hat heute ca. 35.000 Einwohner. Das antike Ruspina, einst Stützpunkt des Afrika-Feldzuges von Julius Cäsar, wurde durch drei Festungen verteidigt, von denen noch heute Spuren zu erkennen sind.

Heute wird Monastir nur noch von friedlichen Touristen erobert, die auf der Suche nach Abwechslung, Erholung und ein bischen Abenteuer sind. Ein Spaziergang fängt immer bei dem Ribat an, einem majestätischen Bauwerk, dessen Charakteristische Silhouette mit ihrer gezackten Schutzmauer und ihrem Wachturm den gesamten Vorplatz einnimmt. Im ehemaligen Gebetssaal der Ribat befindet sich heute ein kleines islamisches Museum. Gläser Vasen und Schalen aus aus fatimidischer Zeit zeigen entgegen dem Bildverbot des Islam Darstellungen von Tieren und Menschen.

Gegenüber des Ribat ist das Mausoleum des Staatsgünders Bourguiba unübersehbar. Dieses 1963 erbaute Monument ist sofort an seiner goldenen Kuppel und den rechts und links daneben erbauten Minaretten zu erkennen. Hier ist der 1903 in Monsatir geborene und im Jahre 2000 verstorbene Habib Bourguiba beigesetzt.

Aufgrund seiner außergewöhnlichen Vorteile wie z.B. der günstigen geografischen Lage, des Klimas und der Sehenswürdigkeiten wurde aus Monastir einer der größten Badeorte Tunesiens. Dazu tragen auch die Hotels entlang der Küste, in Dkhila, in Skanes und der Stadt selbst bei, der internationale Flughafen, das Kongresszentrum für internationale Tagungen, ein günstiges Straßennetz, eine S-Bahn, die Monastir mit Sousse verbindet und bald mit Mahdia, die breiten schönen Alleen mit grünen Parks sowie ein bedeutendes Universitätszentrum.

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